Plein beim Roulette

Volkan Kaya
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2026, 17:47
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Ein Plein (französisch für „voll“) ist beim Roulette der Einsatz auf eine einzelne Zahl, der im Trefferfall mit 35:1 ausbezahlt wird. Gesetzt werden kann jede Zahl von 0 bis 36, die Zero eingeschlossen. Sie erhalten bei einem Treffer also das 35-Fache des Einsatzes als Gewinn, und der ursprüngliche Chip bleibt Ihnen zusätzlich. In englischsprachigen Spielen und vielen Live-Casino-Oberflächen heißt derselbe Einsatz „straight up“.

Plein

Wie sich Auszahlung und Hausvorteil beim Plein berechnen

Auf einem Kessel mit einer Zero liegt die Trefferchance bei 1 zu 37, also rund 2,70 %. Fair wäre bei dieser Wahrscheinlichkeit eine Quote von 36:1, bezahlt wird aber 35:1.

Aus dieser Differenz von genau einem Stück entsteht der Hausvorteil von 1/37, das sind ebenfalls 2,70 % pro Einsatz.

Beim American Roulette mit Zero und Doppelzero steigt die Zahl der Felder auf 38, während die Quote gleich bleibt. Damit sinkt die Trefferchance auf etwa 2,63 %, und der Hausvorteil wächst auf rund 5,26 %. Dieser Unterschied steht selten groß in der Lobby, deshalb lohnt der Blick in die Spielregeln des jeweiligen Tisches.

Plein im Vergleich mit den anderen Zahleneinsätzen

Die Tabelle stellt den Plein den drei Einsätzen gegenüber, mit denen er am Tableau am häufigsten verwechselt wird. Die Werte gelten für Roulette mit einer Zero und entsprechen den veröffentlichten Regelwerken von Spielbanken.

EinsatzAuszahlungTrefferchance (eine Zero)
Plein (1 Zahl)35:12,70 %
Cheval (2 Zahlen)17:15,41 %
Transversale pleine (3 Zahlen)11:18,11 %
Carré (4 Zahlen)8:110,81 %

Typische Verwechslungen rund um den Plein

Die höhere Quote macht den Plein nicht günstiger als ein Cheval oder Carré, denn der Hausvorteil bleibt bei allen Zahleneinsätzen gleich. Was sich ändert, ist die Schwankung: Treffer kommen seltener, fallen dafür größer aus.

Auch die Regel La Partage hilft hier nicht.

Sie halbiert den Verlust bei Zero nur auf einfachen Chancen wie Rot oder Schwarz, ein Plein auf eine andere Zahl ist bei Zero schlicht verloren. Die Höchsteinsätze für den Plein legt jeder Anbieter selbst fest, und sie liegen fast immer deutlich unter jenen der einfachen Chancen.

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