Auszahlungsgebühr im Online Casino

Mario Pokorny
Zuletzt aktualisiert am 17. September 2026, 15:23
  • Zahlungen
  • Sicherheit

Die Auszahlungsgebühr ist der Betrag, den ein Online Casino von einer Gewinnauszahlung abzieht, bevor das Geld auf Ihr Konto, Ihre Karte oder Ihr E-Wallet geht. Verrechnet wird sie pauschal in Euro, als Prozentsatz der Auszahlung oder als Kombination aus beidem.

Viele Anbieter verlangen gar nichts, manche erst ab einer bestimmten Zahl an Auszahlungen pro Woche oder Monat. Einen einheitlichen Standard gibt es nicht, maßgeblich sind die AGB und die Kassa des jeweiligen Casinos.

Auszahlungsgebühr

So wird die Auszahlungsgebühr berechnet

Eine Pauschale wiegt umso schwerer, je kleiner die Auszahlung ausfällt.

Ein Rechenbeispiel: 2,50 Euro Gebühr auf eine Auszahlung von 20 Euro sind 12,5 %, auf 200 Euro nur noch 1,25 %. Prozentuale Gebühren wirken genau umgekehrt und treffen große Gewinne stärker.

In den Bedingungen hängt die Gebühr häufig an einer Voraussetzung. Typisch ist der Abzug, wenn eine Einzahlung ohne Spiel wieder ausgezahlt wird oder das Gratis-Kontingent an Auszahlungen aufgebraucht ist. Wo diese Grenze liegt, legt jeder Betreiber selbst fest, deshalb prüfe ich zuerst den Abschnitt zu Auszahlungen in den AGB und nicht die Werbezeile „gebührenfrei“.

Auszahlungsgebühr oder Entgelt der Bank

Am häufigsten wird die Auszahlungsgebühr mit Entgelten verwechselt, die Bank oder Zahlungsdienst verrechnen. Die Gegenüberstellung zeigt, woran Sie die beiden auseinanderhalten.

Auszahlungsgebühr des Casinos

Entgelt von Bank oder Zahlungsdienst

Steht in AGB und Kassa des CasinosSteht im Karten- oder Kontovertrag
Meist vor der Bestätigung sichtbarOft erst am Kontoauszug sichtbar
Pauschal oder prozentualProzentual, teils mit Mindestbetrag
Gratis-Kontingent pro Woche oder Monat möglichGilt in der Regel pro Buchung
Durch Umsetzen der Einzahlung oft vermeidbarNur durch Wechsel der Methode vermeidbar
Reklamation beim Casino-SupportReklamation bei der eigenen Bank

Wo Ihnen die Gebühr begegnet

Sichtbar wird die Gebühr meist in der Kassa, nachdem Sie Methode und Betrag eingegeben haben und bevor Sie bestätigen.

Ein transparenter Anbieter zeigt dort den Nettobetrag an. Fehlt diese Zeile, steht die Regel trotzdem in den AGB, gern unter einer Überschrift, die niemand freiwillig liest.

Bei Kreditkarten kann zusätzlich das Kartenhaus mitschneiden: Eine deutsche Direktbank verrechnet laut ihrem Preisverzeichnis 3 % des Umsatzes in Casinobetrieben, mindestens 3,90 Euro. Solche Entgelte betreffen vor allem Einzahlungen per Kreditkarte, bei Rückbuchungen von Gewinnen auf die Karte sind sie ebenfalls möglich. Mit der Auszahlungsgebühr des Casinos haben sie nichts zu tun, und eine als Sofortauszahlung beworbene Methode ändert daran nichts.

Neueste Ratgeber

0 %
0
0